Delegation deutscher Industrie- und Dienstleistungsunternehmen nimmt an der 26. CIFIT teil
Aktualisiert: vor 13 Stunden
Vom 8. bis 10. September nahm eine 55-köpfige Delegation deutscher Unternehmen aus der Industrie und dem Bereich industrienaher Dienstleistungen an der 26. China International Fair for Investment & Trade (CIFIT) teil. Organisiert wurde die Delegationsreise von der China International Investment Promotion Agency (Germany).
Im Xiamen International Expo Center präsentierte sich die Delegation im Sonderbereich für chinesisch-europäische Zusammenarbeit in Halle 6. Dort waren 38 Messestände deutscher Unternehmen und Fachorganisationen aus den Bereichen intelligente Fertigung, Industrietechnologie, Digitalisierung, Logistik und Lieferketten, grüne und CO₂-arme Entwicklung sowie produktionsnahe Dienstleistungen vertreten. Neben Unternehmenspräsentationen fanden Geschäftsgespräche und thematische Projekt-Roadshows statt.

Während der CIFIT organisierte die Delegation auf der Roadshow-Bühne des Sonderbereichs mehrere Fachveranstaltungen. Am Nachmittag des 8. September fand zunächst eine Projekt-Roadshow zur intelligenten Fertigung in Deutschland statt. Vertreter deutscher Unternehmen und Institutionen aus der Automobilindustrie, dem intelligenten Anlagenbau und weiteren Branchen stellten ihre Projekte und Kooperationsangebote vor. Anschließend wurde eine gesonderte Kooperationsveranstaltung der Stadt Shenzhen durchgeführt.
Am Vormittag des 9. September nahm die Delegation am „China-Europa-Unternehmensdialog zu ESG und an der Fachveranstaltung zur Investitionszusammenarbeit zwischen chinesischen Provinzen und deutschen Bundesländern“ teil. Im Mittelpunkt standen die Investitionskooperation zwischen deutschen Bundesländern und chinesischen Provinzen sowie die Bedeutung von ESG für eine nachhaltige Entwicklung in China und Europa.
Am Nachmittag folgten eine Kooperations- und Austauschveranstaltung der Wirtschafts- und Technologieentwicklungszone Shijiazhuang sowie eine Fachveranstaltung der Wirtschafts- und Technologieentwicklungszone Mianyang. Beide Entwicklungszonen präsentierten ihr Investitionsumfeld, ihre industrielle Basis und ihren konkreten Kooperationsbedarf. Die beteiligten deutschen Unternehmen und Institutionen stellten darauf abgestimmt ihre Geschäftsfelder und Projekte vor.
Am Vormittag des 10. September fand eine Projekt-Roadshow deutscher Anbieter produktionsnaher Dienstleistungen statt. Dabei präsentierten Unternehmen und Institutionen unter anderem Projekte aus den Bereichen berufliche Bildung und künstliche Intelligenz.

(Vertreter der Gemeinde Hallbergmoos, der CLAVEY Automobil Dienstleistungs GmbH, der BTG Internationale Spedition GmbH, der Strats & Sparks GmbH, der right. based on science GmbH, der eClever Systems GmbH sowie der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – DGNB e.V. bei ihren Präsentationen.)

(Vertreter der TRIXL GmbH, der CDVTW GmbH, der Weinmanufaktur Gengenbach-Offenburg eG, des Zentral-Fachausschusses Berufsbildung Druck und Medien (ZFA), der Schulz Farben- und Lackfabrik GmbH, von MÜLLER & COMPANY sowie der Reform PRODUCTS & SERVICES Group bei ihren Präsentationen.)

(Vertreter der Städte Mianyang, Shijiazhuang und Shenzhen sowie chinesischer Unternehmen bei ihren Präsentationen.)
Neben den thematischen Veranstaltungen waren die deutschen Unternehmen im Sonderbereich für chinesisch-europäische Zusammenarbeit kontinuierlich mit Unternehmenspräsentationen und Geschäftsgesprächen vertreten. Nachdem sich Vertreter lokaler Regierungen, Entwicklungszonen und Unternehmen über die vorgestellten Projekte informiert hatten, besuchten sie die Messestände der deutschen Unternehmen, um sich persönlich über konkrete Geschäftsfelder, Projektanforderungen und mögliche Kooperationsrichtungen auszutauschen. Auf diese Weise entstand eine direkte Verbindung zwischen der Präsentation von Projekten und der Anbahnung konkreter Geschäftskontakte.

Am Nachmittag des 10. September besuchte die Delegation Unternehmen in der Xiamen Torch High-Tech Industrial Development Zone. Vor Ort informierten sich die Teilnehmer über die Entwicklung der Unternehmen und die praktische Anwendung neuer Technologien. Darüber hinaus fanden Gespräche über industrielle Kooperationsmöglichkeiten und aktuelle Marktbedarfe statt.

Mehrere deutsche Delegationsteilnehmer erklärten in Interviews und Gesprächen, die CIFIT habe ihnen eine gute Gelegenheit geboten, sich gebündelt über die industrielle Entwicklung und den Marktbedarf verschiedener chinesischer Regionen zu informieren. Zugleich hätten sie direkt mit Vertretern lokaler Regierungen, Entwicklungszonen und Unternehmen sprechen können. Dies trage dazu bei, potenzielle Kooperationspartner und konkrete Projektchancen schneller und effizienter zu identifizieren.

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