Deutsch-chinesische Kooperationsveranstaltung für industrielle Dienstleistungen in Quanzhou gibt neue Impulse für die qualitative Weiterentwicklung der Industrie
Aktualisiert: vor 10 Stunden
Zur Vertiefung der praxisorientierten industriellen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und China sowie zur Förderung der digitalen, intelligenten und grünen Transformation der Fertigungsindustrie fand am 6. September in Quanzhou eine deutsch-chinesische Kooperationsveranstaltung für industrielle Dienstleistungen statt.

Die deutsche Delegation für intelligente Fertigung absolvierte in Quanzhou ein umfangreiches Besuchs- und Kooperationsprogramm. Im Mittelpunkt standen die Wirtschafts- und Technologieentwicklungszone Quanzhou sowie die Stadt Jinjiang. In Gesprächsrunden, bei Unternehmensbesuchen und im Rahmen gezielter Kooperationsgespräche informierte sich die Delegation umfassend über die industrielle Leistungsfähigkeit der Region, die Innovationsergebnisse der ansässigen Unternehmen und das lokale Geschäftsumfeld. Zugleich wurde eine hochwertige Plattform für Technologieaustausch, gemeinsame Projektentwicklung und die Vernetzung von Ressourcen zwischen Deutschland und China geschaffen.

Tang Song, stellvertretender Direktor der Agentur für Investitionsförderung
des chinesischen Handelsministeriums

Huang Huican, stellvertretender Leiter des Leitungsstabs für den Aufbau der Nationalen Hightech-Zone Quanzhou South Wing und stellvertretender Vorsitzender des Ständigen Ausschusses
des Volkskongresses der Stadt Quanzhou

Wang Xiaoyang, Leiter des Jinjiang-Unterstabs des Leitungsstabs für den Aufbau der
Nationalen Hightech-Zone Quanzhou South Wing und Bürgermeister von Jinjiang

Chen Yongjun, stellvertretender Sekretär des Parteiarbeitsausschusses und Direktor
des Verwaltungskomitees der Wirtschafts- und Technologieentwicklungszone Quanzhou
Bei der am Vormittag veranstalteten Gesprächsrunde „Deutsch-chinesischer Dialog zur intelligenten Fertigung in Quanzhou“ kamen Vertreter aus Politik und Wirtschaft beider Länder, Branchenexperten sowie Führungskräfte bedeutender Unternehmen zusammen, um sich über Kooperationschancen und gemeinsame Entwicklungsperspektiven auszutauschen. Ein Vertreter des Quanzhou Institute of Equipment Manufacturing der Haixi Institutes der Chinesischen Akademie der Wissenschaften (CAS) stellte die bisherigen Ergebnisse beim Aufbau einer Industrieplattform für intelligente Ausrüstung vor. Anschließend präsentierten Vertreter von acht deutschen und chinesischen Unternehmen ihre Kerntechnologien, Geschäftsfelder und konkreten Kooperationsbedarfe. Damit wurde eine solide Grundlage für eine gezielte Vernetzung potenzieller Partner geschaffen.
Auf deutscher Seite sprachen Frank Rusteberg, Senior Global Key Account Manager bei Nidec Drives, Michael Seraphin, Gründer und Geschäftsführer der Strats & Sparks GmbH, Dr. Tilo Steinmeier, CEO der C4 Laser Technology GmbH, sowie Shiyu Koch, Geschäftsführerin der CDVTW GmbH.
Auf chinesischer Seite stellten Xu Lie, Mitglied des Board of Directors der Quanzhou Huashu Robot Co., Ltd., Wei Junyi, Geschäftsführer der Quanzhou TDX Electronics Co., Ltd., Ling Kaishu, stellvertretender Geschäftsführer der Jinjiang Chengda Gear Co., Ltd., und Zhang Guanping, stellvertretende Geschäftsführerin der Jinjiang Haina Machinery Co., Ltd., ihre Unternehmen und Kooperationsvorhaben vor.
Als einer der historischen Ausgangspunkte der Maritimen Seidenstraße und bedeutender Produktionsstandort verfügt Quanzhou über eine starke industrielle Basis und eine dynamische Privatwirtschaft. In den vergangenen Jahren hat die Stadt den Ausbau von neun Industrieclustern mit einem jeweiligen Produktionswert von über 100 Milliarden Yuan vorangetrieben, darunter die Textil-, Schuh- und Bekleidungsindustrie.
Gleichzeitig fördert Quanzhou konsequent die Weiterentwicklung der traditionellen Fertigungsindustrie hin zu einer stärkeren Verbindung von Produktion und Dienstleistungen. Neue Geschäftsfelder wie Industriedesign, intelligente Betriebs- und Instandhaltungslösungen sowie digitale Dienstleistungen werden gezielt ausgebaut. Damit bietet die Stadt attraktive Marktpotenziale und einen hohen Bedarf an industrieller Zusammenarbeit.
Die deutsche Delegation vereinte Unternehmen und Institutionen aus den Bereichen intelligente Fertigung, Industrietechnologie, Digitalisierung, Logistik und Lieferketten sowie grüne und CO₂-arme Technologien. Ihre Kompetenzen entsprechen in hohem Maße den Anforderungen der industriellen Transformation und Modernisierung in Quanzhou.
„Mit dieser Veranstaltungsreihe möchten wir durch Unternehmensbesuche, persönliche Gespräche und thematisch fokussierte Kooperationsformate dazu beitragen, dass beide Seiten die jeweilige industrielle Basis und die konkreten Anforderungen des Partners besser verstehen und weitere praxisorientierte Kooperationsmöglichkeiten erschließen“, erklärte Tang Song, stellvertretender Direktor der Agentur für Investitionsförderung des chinesischen Handelsministeriums.
Er äußerte die Hoffnung, industrielle Dienstleistungen noch gezielter an den Bedürfnissen der Fertigungsindustrie auszurichten und damit deren Modernisierung zu unterstützen. Konkrete industrielle Anwendungsszenarien sollten genutzt werden, um technologische Stärken mit der bestehenden industriellen Basis zu verbinden. Gleichzeitig gelte es, durch eine offene Zusammenarbeit chinesische Unternehmen bei der gemeinsamen Erschließung neuer und größerer Märkte zu unterstützen.
Am Nachmittag besuchte die deutsche Delegation mehrere bedeutende Unternehmen in der Wirtschafts- und Technologieentwicklungszone Quanzhou, darunter Fujian Yida Edrive Co., Ltd., Fujian Sanxing und Quanzhou Chaowei Medical Technology Co., Ltd.
Vor Ort informierten sich die Delegationsteilnehmer über Produktionsverfahren, intelligente Fertigungslinien sowie Forschungs- und Innovationssysteme. Darüber hinaus erhielten sie ausführliche Einblicke in die technologische Entwicklung, die Produktanwendungen, die Marktstrategie und die Transformationspläne der besuchten Unternehmen.
Die Kooperationsveranstaltung wurde gemeinsam von der Agentur für Investitionsförderung des chinesischen Handelsministeriums und dem Leitungsstab für den Aufbau der Nationalen Hightech-Zone Quanzhou South Wing veranstaltet. Die organisatorische Umsetzung übernahmen der Jinjiang-Unterstab des Leitungsstabs für den Aufbau der Nationalen Hightech-Zone Quanzhou South Wing, das Verwaltungskomitee der Wirtschafts- und Technologieentwicklungszone Quanzhou sowie das Verwaltungskomitee der Wirtschaftsentwicklungszone Jinjiang.
Die Veranstaltung stellte zugleich eine wichtige Maßnahme der Wirtschafts- und Technologieentwicklungszone Quanzhou dar, um ihre internationale Öffnung weiter zu vertiefen und eine qualitativ hochwertige industrielle Entwicklung zu fördern.
Künftig wird die Wirtschafts- und Technologieentwicklungszone Quanzhou ihre industriellen Stärken und die Vorteile ihres Geschäftsumfelds weiterhin gezielt nutzen, um die Zusammenarbeit mit deutschen Unternehmen und hochwertigen deutschen Industrieressourcen auszubauen. Hierzu sollen regelmäßig Plattformen für den Austausch zwischen Politik und Wirtschaft, den Technologietransfer und die Umsetzung gemeinsamer Projekte geschaffen werden.
Durch die gezielte Verbindung zukunftsweisender Technologien mit konkreten lokalen Anwendungsmöglichkeiten sollen weitere deutsch-chinesische Kooperationsprojekte zur Umsetzung gebracht und nachhaltig weiterentwickelt werden. Gleichzeitig will die Entwicklungszone ihre Industriecluster in den Bereichen hochwertige Fertigung, digitale Dienstleistungen sowie grüne und CO₂-arme Technologien weiter stärken und durch eine vertiefte internationale Öffnung neue Impulse für die qualitativ hochwertige Entwicklung der regionalen Wirtschaft setzen.

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