Deutsch-chinesische Zusammenarbeit in der Biomedizin vertiefen und ein Innovationszentrum schaffen – Delegationsreise von Biomedizin-Unternehmen nach China 2026 erfolgreich abgeschlossen
- 5. Juni
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Aktualisiert: vor 10 Stunden
Vom 21. bis 31. Mai 2026 führte die von der China International Investment Promotion Agency (Germany) organisierte Delegation deutscher Biomedizin-Unternehmen nach Suzhou, Nanjing, Hainan und Nantong. Im Mittelpunkt standen Fachbesuche, industrielle Austauschformate und gezielte Kooperationsgespräche. Der Delegation gehörten Vertreterinnen und Vertreter von nahezu 30 Unternehmen, Branchenverbänden und Institutionen aus den Bereichen Biomedizin, Medizintechnik, digitale Gesundheit und Rehabilitationsmedizin an. Das Programm war dicht, effizient und praxisorientiert gestaltet.
Vom 21. bis 22. Mai besuchte die Delegation zunächst den Suzhou Industrial Park. Im Ausstellungszentrum des Parks erhielten die Teilnehmenden einen systematischen Einblick in die Entwicklungsplanung, das Innovationsökosystem und die Ergebnisse der Öffnung und Entwicklung der Biomedizinbranche in Suzhou. Darüber hinaus besuchte die Delegation ruhlamat sowie den BioBAY Biomedizinpark und führte Vor-Ort-Gespräche bei wichtigen Unternehmen wie Maijie Medical und Innovent Biologics. Dabei informierten sich die deutschen Vertreter eingehend über die gesamte Wertschöpfungskette von der Entwicklung innovativer Arzneimittel über die Herstellung medizintechnischer Produkte bis hin zur Kommerzialisierung von Forschungsergebnissen. Die deutsche Seite würdigte die starke industrielle Grundlage, die hohe Innovationsdynamik und das attraktive Geschäftsumfeld in Suzhou.


Vom Abend des 22. bis zum 24. Mai setzte die Delegation ihre Reise in Nanjing fort. Dort besuchte sie unter anderem ein Nationales Schlüssellabor der China Pharmaceutical University, das Institut für originäre Arzneimittelforschung der China Pharmaceutical University, Chia Tai Tianqing, die Nanjing Life Science Town, ein Zentrum für Technologietransfer und Kommerzialisierung im Bereich Biomedizin sowie Micro-Tech. Die Delegation gewann dabei einen umfassenden Eindruck von Nanjings Stärken in der Arzneimittelforschung, der klinischen Umsetzung und der koordinierten Entwicklung industrieller Wertschöpfungsketten. Besonders hervorzuheben sind die Ergebnisse der Kooperationsaktivitäten in Nanjing. Auf Grundlage mehrerer vorgelagerter Online-Abstimmungen und einer präzisen Bedarfsermittlung wurden die deutsch-chinesische Kooperationsbörse der Biomedizinbranche sowie die Austauschveranstaltung zur Entwicklung der deutsch-chinesischen Biomedizinindustrie effizient und ergebnisorientiert durchgeführt. Yu Guangsheng, stellvertretender Generaldirektor der Investment Promotion Agency des chinesischen Handelsministeriums, sowie Jiang Min, Vizebürgermeisterin der Stadt Nanjing, nahmen an der Veranstaltung teil und hielten Grußworte. Vertreterinnen und Vertreter aus Regierung, Wirtschaft und Wissenschaft tauschten sich vertieft zu Themen wie KI und Biomedizin, Marktzugang in Europa, regulatorischer Compliance sowie Technologietransfer und Kommerzialisierung von Forschungsergebnissen aus. Vor Ort entstanden mehrere konkrete Kooperationsansätze mit hoher Umsetzbarkeit.
Vom 25. bis 27. Mai führte die dritte Station der Delegationsreise nach Hainan. In der Boao Lecheng International Medical Tourism Pilot Zone besuchte die Delegation wichtige medizinische Einrichtungen sowie eine Ausstellungshalle für innovative Arzneimittel und Medizinprodukte. Bei einer speziellen Matching-Veranstaltung fanden gezielte Gespräche zu klinischer Zusammenarbeit, Marktzugang für Arzneimittel und Medizinprodukte, Technologietransfer sowie Projektansiedlungen statt. In Haikou nahm die Delegation an der Kooperations- und Austauschveranstaltung „Dialog mit dem Freihandelshafen – Gesundheit neu global denken“ teil. Vertreter der Provinz Hainan, der Stadt Haikou sowie der CITIC Group hielten Grußworte und stellten relevante Industrie- und Förderpolitiken vor. Im Rahmen der Veranstaltung unterzeichneten chinesische und ausländische Unternehmen eine Reihe von Kooperationsprojekten. Anschließend führte die Delegation Gespräche mit der Stadt Sanya und besuchte den Pharma Valley des Nationalen Hightech-Industrieparks Haikou sowie Simcere Pharmaceutical, um sich vertieft über innovative Modelle zur Einführung von Arzneimitteln vor Ort zu informieren. Die Delegation würdigte die Öffnungspolitik des Freihandelshafens Hainan, den beschleunigten Zugangskanal für Arzneimittel und Medizinprodukte sowie die innovativen Mechanismen der grenzüberschreitenden medizinischen Versorgung. Die Teilnehmenden waren sich einig, dass Hainan im Bereich Life Sciences und Gesundheitswirtschaft über ein hohes Maß an Offenheit und großes Entwicklungspotenzial verfügt.
Vom Abend des 27. bis zum 29. Mai erreichte die Delegation mit Nantong die letzte Station der Reise. Am 28. Mai besuchten die Teilnehmenden zunächst die Stadtplanungsausstellung Nantong sowie das Gebiet Wushan und den Uferabschnitt am Jangtse, wo sie sich über die Stadtentwicklung Nantongs und die Ergebnisse des ökologischen Schutzes entlang des Jangtse informierten. Anschließend besuchte die Delegation wichtige Unternehmen und Plattformen wie Nantong Lianya Pharmaceutical, Jiangsu Jiayi Pharmaceutical, den Nengda Biomedicine Science and Innovation Park sowie Qichen Medical Devices. Dabei gewann sie einen vertieften Einblick in Nantongs Entwicklungsvorteile in den Bereichen hochwertige Generika, Forschung und Entwicklung von Medizintechnik sowie industrielle Inkubation. Am Vormittag des 29. Mai wurde die deutsch-chinesische Austauschveranstaltung zur innovativen Entwicklung der Biomedizin erfolgreich durchgeführt. Deutsche und chinesische Unternehmensvertreter führten dabei gezielte Eins-zu-eins-Gespräche und legten eine solide Grundlage für die weitere Vertiefung der Zusammenarbeit.
Durch die Fachbesuche in den vier Städten und Regionen konnten die deutschen Unternehmen ein umfassendes Verständnis für Chinas Innovationskraft in der Biomedizin, bei hochwertiger Medizintechnik, digitaler Gesundheit und Rehabilitationsmedizin sowie für die politischen Vorteile des Freihandelshafens Hainan gewinnen. Zugleich wurde das Vertrauen in eine weitere Zusammenarbeit und Investitionstätigkeit in China gestärkt. Die Delegation etablierte mit lokalen Regierungsstellen, Industrieparks, Forschungseinrichtungen und führenden Unternehmen dauerhafte Kommunikationskanäle und entwickelte eine Reihe konkreter Kooperationsansätze. Damit wurde eine solide Grundlage für technologische Zusammenarbeit, industrielle Umsetzung und gegenseitige Markterschließung geschaffen.
Die Delegationsreise unterstrich die Brückenfunktion der China International Investment Promotion Agency (Germany). Sie trug dazu bei, die Kooperationskanäle zwischen China und Deutschland im Bereich Life Sciences und Gesundheitswirtschaft weiter zu öffnen, neue Impulse für eine praxisorientierte Zusammenarbeit und gegenseitigen Nutzen zu setzen und die hochwertige Entwicklung der deutsch-chinesischen Wirtschafts- und Handelskooperation in der Biomedizin voranzubringen.

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