„Invest in China“ | Runder Tisch mit deutschen Unternehmen zu „Invest in China“ in Düsseldorf abgehalten
- 12. Juni
- 2 Min. Lesezeit

Am 12. Juni fand in Düsseldorf der Runde Tisch mit deutschen Unternehmen zu „Invest in China“ statt. Ling Ji, Vizeminister des chinesischen Handelsministeriums und stellvertretender Beauftragter für internationale Handelsverhandlungen, leitete die Veranstaltung. Yu Yong, Generalkonsul der Volksrepublik China in Düsseldorf, nahm teil und hielt eine Grußrede. Vertreterinnen und Vertreter von nahezu 40 Unternehmen, Verbänden und Wirtschaftsinstitutionen, darunter Bayer, BMW, Volkswagen, Henkel, LAPP, ALBA, Merck, DHL sowie die Deutsch-Chinesische Wirtschaftsvereinigung und der Bundesverband mittelständische Wirtschaft, nahmen an der Veranstaltung teil. Die Bank of China stellte ihre Finanzdienstleistungen vor; zudem präsentierten das Handelsministerium der Provinz Shanxi sowie die Vertretung der Provinz Hunan zur Investitionsförderung in Deutschland ihre jeweiligen Investitionsstandorte.

Ling Ji betonte, China und Deutschland seien füreinander wichtige Handels- und Investitionspartner. Beide Länder verfügten über eine solide Grundlage der Zusammenarbeit und weitreichende gemeinsame Interessen. Während des 15. Fünfjahresplans werde China weiterhin unbeirrt eine Öffnung auf hohem Niveau vorantreiben und mit seinem vollständigen Industriesystem, einem dynamischen Innovationsökosystem sowie einem hochqualifizierten Arbeitskräfteangebot neue Impulse für die Entwicklung ausländischer Unternehmen, darunter auch deutscher Unternehmen, in China schaffen. Er äußerte die Hoffnung, dass deutsche Unternehmen ihr Vertrauen in Investitionen in China weiter festigen und durch konkrete Maßnahmen zur stabilen Entwicklung der Wirtschafts- und Handelsbeziehungen zwischen China und Deutschland sowie zwischen China und Europa beitragen.
Die anwesenden Vertreterinnen und Vertreter der Unternehmen und Wirtschaftsverbände erklärten, China sei einer der wichtigsten strategischen Märkte und Innovationsstandorte für deutsche Unternehmen. Die gewachsene Situation, in der chinesische und deutsche Unternehmen aufeinander zugehen und voneinander profitieren, sei nicht selbstverständlich. Für eine Vertiefung der Zusammenarbeit brauche es Brücken, nicht Barrieren. Die im 15. Fünfjahresplan Chinas vorgesehenen Schwerpunktbereiche wie fortschrittliche Fertigung, grüne Transformation und Kreislaufwirtschaft stimmten in hohem Maße mit den Entwicklungsrichtungen deutscher Unternehmen überein. Man sei bereit, das Kooperationspotenzial weiter zu erschließen, die Investitionen in China kontinuierlich auszubauen und die eigene Wettbewerbsfähigkeit weiter zu stärken.
Im Rahmen der Veranstaltung tauschten sich beide Seiten ausführlich zu Themen wie Exportkontrollen, fairem Wettbewerb, Sicherheit der Industrie- und Lieferketten sowie Unterstützungsmaßnahmen für Forschungs- und Entwicklungszentren ausländischer Unternehmen aus.

Kommentare