Roadshow- und Netzwerk-Event “Industrie 4.0”

Am 30. Juni veranstaltete die China International Investment Promotion Agency (Germany) in Kooperation mit der Frankfurter Niederlassung der China Construction Bank eine Online-Roadshow für deutsche Unternehmen im Bereich Digitalisierung, Automatisierung und Qualitätsverbesserung mit dem Fokus auf das Industrial Upgrading in Zeiten von Smart Manufacturing, um Unternehmen beider Länder bei der Suche nach neuen Kooperationspartnern zu helfen.



CIPA-Vize-Generaldirektorin, Frau WANG Xu

Aufgrund der Pandemierestriktionen hatte man zum zweiten Mal auf das Format einer „Webkonferenz“ zurückgegriffen. Das aktuelle Event, mit mehr als 250 Teilnehmern sehr erfolgreich, knüpfte an Delegationsreisen nach China im vergangenen Jahr an, die ebenfalls im Bereich „Intelligent Manufacturing“ angesiedelt waren – so Moderator Andre Meyer (CIIPA) bei der Eröffnung der Konferenz.


Näher erläutert wurde die Zielsetzung von der Vize-Generaldirektorin der Investitionsbehörde des chinesischen Handelsministeriums Frau WANG Xu. Die Pandemie habe den internationalen Austausch verlangsamt. Zwangsläufig seien daher auch die neueren Kontakte zwischen Staatspräsident Xi Jinping und Bundeskanzlerin Angela Merkel digital erfolgt. China ergreife nunmehr Maßnahmen zur Wiederankurbelung der Wirtschaft und auch des Flugverkehrs. Auch in Zukunft müsse man vor allem weiter auf Globalisierung und internationalen Austausch setzen.



CIPA-Direktor für Maschinenindustrie, Herr LIN Ruochen

CIPA-Direktor der Abteilung für die Maschinenindustrie, Herr LIN Ruochen, beschrieb das Geschäftsumfeld in Sachen Maschinenbau und legte dar, welche Aktivitäten man im Bereich Intelligente Fertigung verfolge. In diesem Zusammenhang seien erfolgreiche Netzwerke gegründet worden. Hier stehe die CIPA Interessenten mit ihrem Serviceangebot gerne zur Verfügung.


Den Auftakt der Vorstellungsrunde der Unternehmen machte Professor Dr. Andreas Braasch (Institut für Qualitäts- und Zuverlässigkeitsmanagement GmbH – IGZ), der die Geschichte seines Unternehmens vom Startup bis hin zum jetzigen Erfolgsmodell beschrieb. Einen Tätigkeitsschwerpunkt bilde der Maschinenbau. Ronny Dörbeck, CEI von ese Robotics GMBH, untergliederte sein Angebot an Kunden in 3 Segmente: 1. Offline-Programmierung; 2. Online-Arbeit vor Ort; 3. Entwicklung von Roboter-Standards. Seine Sorge: Es bestehe in Sachen Robotik deutlicher Nachholbedarf bei der Universitätsausbildung.



Seitens der kooperierenden China Construction Bank war Frau Hu Bofei aus Beijing zugeschaltet. Ausführlich stellte sie ihr Unternehmen vor, das hinsichtlich der Kapitalausstattung die zweitgrößte Bank weltweit sei, wobei man 5 Mio. Kunden verzeichne. In Sachen Aktivitäten stellte sie die eingerichtete grenzüberschreitende Matchmaking-Plattform vor. Auf ihr finde man Partner, Projekte und Investitionskapital.


In die Details der Zuführungstechnik führten Dr. Daniel Hofmann und Hao Dong seitens der


Hofmann & Stürner Zuführungssysteme GmbH ein, wobei man sich besonders auf den chinesischen Markt fokussierte. Heiko Martin beschrieb den Gegenstand seines Unternehmens Transfact GmbH mit Enterprise Ressource-Planung und Optimierung. Man habe eine intensive Kooperation mit China, Zielsetzung für die Kunden sei eine Optimierung der Arbeitsabläufe zur Sicherung der Lieferzeiten. In China suche man Kooperationspartner für Softwarelösungen. Den Abschluss der Unternehmensvorstellungen machte Felix Heinze aus Shanghai für die MR Plan Group, die weltweit über Standorte verfügt und Engineering, Projektplanung und Architektur zum Unternehmensgegenstand hat.

Die CIIPA wird nach den beiden erfolgreichen ersten Webkonferenzen auch weiter diesen Weg gehen. Die nächste Konferenz kündigte Moderator Andre Meyer für den 8. Juli an, hier wird mit mehreren Experten der Gegenstand „Deutsch-Chinesische Zusammenarbeit in Zeiten der Pandemie“ diskutiert.

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